Dienstag, 9. April 2013

Bei Byodo gibt es auch online Bio-Lebensmittel

Byodo geht mit Online-Shop an den Start


Reiswaffeln, gesunde Öle und Nudeln aus Dinkel runden das Angebot ab


Bei www.byodo.de gibt es Senf, Essig-Klassiker, Öle
wie Leinöl, Mandelöl oder Walnussöl, Ketchup,
Tomatenprodukte, italienische Pasta wie Dinkelnudeln
und Puddings mit echter Bourbon-Vanille zum Anrühren.
Byodo ist ein deutscher Naturkost-Großhandel, der
einen Werksverkauf anbietet (am Mittwoch von 13.30
bis 17 Uhr) oder eben online seine Waren anbietet.
Geschäftsführer ist Michael Mossbacher, der sich
über die Neueinführung des Online-Verkaufs sehr
freut. "Gerade kleinere Bio-Läden haben aus
Platzgründen einfach nicht die Möglichkeit, alle
unsere Produkte in ihren Regalen zu präsentieren",
meint Mossbacher. Byodo steht für Feinkost.
Die GmbH wurde 1985 gegründet und steht unter
dem Zeichen "der gemeinsame Weg" als
Firmenphilosophie. Denn "byodo" stammt aus
dem Japanischen und wird so sinngemäß frei
übersetzt. Die Reiswaffeln mit Leinsamen sind
würzig und sehr gesund, die mit Schoko und
Kokos schmecken süß und können auch als
Frühstück genommen werden. Die Firma
engagiert sich übrigens auch für den Erhalt der
Bienen und den Erhalt der Natur. Andrea
Sonnenberger ist auch Geschäftsführerin und
Jungimkerin. Sie findet, dass jeder Einzelne viel
für die Bienen tun kann.
(c) Corinna S. Heyn

Byodo Naturkost GmbH
Leisederstr. 2
88453 Mühldorf


Donnerstag, 28. März 2013

Gesunde Naschereien von Govinda zum Bestellen

Gesunde Süßigkeiten ohne Zucker


Bei Govinda gibt es feines Naschwerk und Brotaufstriche mit Biofaktor


Nicht in jeder Stadt oder jedem Ort in Deutschland
gibt es ein Reformhaus. Deshalb ist es sehr praktisch,
wenn online bestellt werden kann. Zum Beispiel
bei Govinda, einem Hersteller, Importeur und
Groß- und Einzelhändler aus Birkenfeld (www.GovindaNatur.de).
Seit 25 Jahren befasst sich das Team um Doris Maiwald
um gesunde Naschereien, Ayurveda und Naturkost auf
veganer Basis. Es gibt Brotaufstriche mit Erdmandel oder
auch neu eine Rohkostserie mit Chia-Samen, Chia-Keimlingen
oder Brokkoli-Keimlingen. Auch Omega-Lein-Crunch,
Flohsamenschalen oder Schwarzer Sesam können
bestellt werden.
Wer gerne morgens lange satt bleiben will, probiert das
Chufli Yoga. Es ist ein Brei, der mit heißem Wasser
angerührt wird. Er enthält angekeimte Sonnenblumenkeime,
Früchte und Kardamom und schmeckt leicht süßlich und
kernig. Es ist vegan, glutenfrei, ballaststoffreich mit
pflanzlichen Proteinen. Das glutenfreie Chufli Basic
enthält Quinoa-Kleie mild geröstet, Erdmandel, Teff-
Flocken, Hanfsamen, Sonnenblumenkerne, Buchweizenflocken,
Apfelwürfel, Aprikosen, Feigen und Zimt. Wer gute
Nerven braucht, greift zur Erdmandel. Es gibt die Bio-Erdmandeln
in einer Dose von 400 Gramm fein vermahlen. Damit kann
gebacken werden oder einfach ein Müsli oder ein
Getränk verfeinert werden. Diese Nervennahrung spendet
Energie. Sie enthält viele Ballaststoffe, die Fette binden.
Als Erdmandel-Creme ohne Zuckerzusatz gibt es die
Erdmandel ebenfalls. Als Brotaufstrich schmeckt diese
Creme sehr gut, leicht süßlich und ein wenig nach
Vanille, die mit Sonnenblumenöl beigefügt wurde.
Weitere Highlights sind Fruchtkugeln, Baobab-Konfekt
mit Datteln, Cashews und Baobab, Schokokugeln mit
Kakao und Mandeln, Sultaninen, Kokos, Vanille
oder Zimt. Das Paradiso-Konfekt ist aus Kokos,
das Sahara-Konfekt aus Datteln, Kichererbsen, Kokosbutter,
Agavendicksaft und Bourbon-Vanille.
Goji-Beeren, Mango-Püree, Teffmehl, Amaranth,
Kastanien-Flocken, Süßlupinenmehl, Reiskleie und
Soja-Produkte zum Braten runden das Programm ab.
Aber auch wertvolle Öle wie das Sesamöl, Arganöl oder
Leinöl gibt es zum Kaufen.
Für alle, die gesund leben wollen oder keine tierischen
Produkte zu sich nehmen.
(c) Corinna S. Heyn


Govinda Natur GmbH
Feckweilerhaide 2
55765 Birkenfeld

Donnerstag, 28. Februar 2013

Saliter gibt es seit 300 Jahren und Bio-Milch seit 30 Jahren

Bio-Qualität von der Molkerei


Die Molkerei Saliter besteht seit 300 Jahren - Bio-Milchprodukte gibt es seit drei Jahrzehnten


Im Allgäu ist die Gabler Saliter GmbH beheimatet. In
Obergünzburg, wo seit 300 Jahren Milchprodukte hergestellt
werden. Die Milch bezieht das Unternehmen von Bio-Bauern
für ihre Kondensmilch, Kaffeesahne und für die Milchmischgetränke mit Schokolade zum Beispiel. Seit 30 Jahren sind die Bio-Produkte im Sortiment. Ganz neu ist für die schlanke Linie und für Liebhaber von Tee oder Kaffee die Kondensmagermilch mit nur 0,2 Prozent Fett. Sowohl die Milch als auch die Kaffeesahne und Kondensmilch sind in recycelbaren Glasflaschen abgefüllt. Auf den saftigen Wiesen im Allgäu grasen die Milchkühe, die für die gute Qualität der Milchprodukte stehen. Angefangen hat alles 1713, als Johann Georg Gabler die Tochter eines Salpetergewinners (auch Saliterer genannt) heiratete. Die Familie nannte sich fortan Gabler-Saliter. Eine bahnbrechende Erfindung machte das Unternehmen 1911 mit der Sprühtrocknung. Dieses Patent wurde sogar weltweit vermarket. 1948 wurde die erste vollwertige Kindermilch auf den Markt gebracht. Die Ultrahocherhitzung erhielt 1988 ihren Einzug. Seit 1998 gehört ein Teil der bisherigen Familienfirma zur Ehrmann-Gruppe. Und in diesem Jahr feiert das Unternehmen sage und schreibe 300 Jahre Bestehen.
Auf der Website sind die Produkte dargestellt und es gibt einen besonderen Kundenbereich für Geschäftskunden.

www.saliter.de


Freitag, 6. April 2012

Am besten selber kochen mit Bio-Gemüse vom Bauern


Selbstgemachter Kartoffelbrei geht auch

Hans-Ulrich Grimm schrieb: "Vom Verzehr wird abgeraten"

Das Buch von Hans-Ulrich Grimm liest sich wie ein
Krimi. Es geht um Geschäfte in der Fertigprodukt-Lebensmittelindustrie,
wo Süßstoffe, Glutamat, Konservierungsstoffe, Aromen,
Zitronensäure, gehärtete Fette und vor allem zuviele
Vitamine zugesetzt werden. Fetarm ist ungesund und damit
viele Light-Produkte. Wenngleich es darauf ankommt, wer
mit welcher gesundheitlichen Vorgeschichte fettarm essen
sollte und wer nicht. Nicht nur die Hersteller von
konventionellen Produkten bekommen ihr Fett ab, sondern
auch die Bio-Firmen kommen nicht ungeschoren davon.
Gemeinhin galt alles, was "Bio" war, ale das Nonplus-Ultra.
Das hat sich gewandelt. Sicher sind in Bio-Obst und Gemüse
weniger Schadstoffe enthalten, aber die Bio-Fertigprodukte
sind nicht besser als die Industrieware. Der Autor Hans-Ulrich
Grimm erklärt auch wieso. In der Gemüsesuppe von Rapunzel
sei kaum Gemüse vorhanden, stattdessen aber Hefeextrakt
mit "völlig unbekannter gesundheitlicher Wirkung". Ferner
zitiert er den Bio-Forscher Urs Niggli: "Wenn man zwei
Versuchsgruppen hätte, und die Bio-Gruppe würde vor allem
Fast-Food essen, und die anderen Obst und Gemüse, wäre
bestimmt die Nicht-Bio-Gruppe gesünder."
Bio ist nur so lange gesund, bis die Ware in der Fabrik
verarbeitet wird. Grimm plädiert an mehreren Stellen
dafür, aus einfachen Lebensmitteln wie Avocados, Kartoffeln,
Karotten sein Essen zuzubereiten und gibt auch gleich
Rezepte zum Besten wie Kartoffelbrei oder Babybrei. Er
konstatiert: "Auch Bio-Kartoffelbrei aus der Tüte hat weniger
Vitamine als selbstgemachter." Dennoch hält Grimm fest, dass
Bio-Früchte mehr Antioxidantien enthalten als andere, dass in
Bio-Milch mehr gesunde Fettsäuren sind und Bio-Früchte
weniger Pestizide in sich bergen. Er hebt zudem heraus, dass es
in Bio-Ware mehr Saliciylsäure gibt, die vor Arterienverhärung,
Alzheimer, Herzanfall und Schlaganfall schützen soll und
sogar krebsvorbeugend ist. Karotten und Sellerie vom Biobauern
seien als Schutz aber noch besser als die tägliche Pille
"Aspirin". Pillen haben nun einmal Nebenwirkungen. In den USA
hätten Hunderte von Menschen eine "Aspirin"-Vergiftung
bekommen. Grimm räumt auch mit dem Mythos des Vollkorn als
Allheilmittel auf. Vollkorn kann Eisenmangel fördern, weil es
einen Stoff (Phytat) in sich birt, der die Aufnahme von
Mineralstoffen wie Eisen oder Zink blockiert. Die Lösung könnte
Sauerteigbrot sein. Darin ist weniger Phytat enthalten.
Hans-Ulrich Grimm hat ein sehr gut recherchiertes Buch über die
Ernährung herausgebracht, das das Fazit trägt: die gesündeste
Ernährungsweise ist die naturbelassene mit gesunden Fetten
und vor allem dem Genuss am Essen.
(c) Corinna S. Heyn


Hans-Ulrich Grimm,
Vom Verzehr wird abgeraten.
Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht.
Droemer 2012.
TB
Preis: 18 Euro
www.droemer.de